Anreise via Portal:

Anreise via Schiff:

 

Portal:

Man sagte es gäbe nur wenige Wege nach Tralea und du bist dem Strom derer gefolgt, die das selbe Ziel verfolgten...Ruhm, Abenteuer oder selbstloseren Gründen.

Vor dir schillerte der Pfad aus Licht, der geschaffen wurde, um eine Passage nach Tralea zu ermöglichen. Jener neuen fremden Welt, aus der diese schwarz gekleideten Krieger stammten, die überall um Männer, Frauen und allem dazwischen warben, das fähig war eine Waffe zu führen oder diese Wehrfähigen wieder zusammen nähen konnten. Nun standest du da in einer Gruppe von anderen die durch dieses Tor schreiten würden und dein nächstes Abenteuer konnte beginnen. Manch einer schloss die Augen, atmete tief durch und durchschritt das wabernde Tor vor sich. Dein Blick fiel auf die Magier die es geöffnet hatten und du hoffst das sie wissen was sie tun. Innerlich gewappnet machst du einen Schritt vorwärts in die schillernde Wand vor dir und es schien als würden die Sterne vor deinen Augen explodieren. Der Pfad aus Licht durchflutet dich und bevor du dich in der wohligen Wärme verlieren kannst stehst du

(W 1-3) knietief im Wasser.

(W 4-6) auf einem sehr schmalen Steg.

Als du dich um blickst erkennst du Bäume, Bäume, noch viel mehr Bäume...und Schlangenwesen. Antranister wurden sie genannt und man hatte dich vor dem Weg durch das Portal über sie informiert. Schnell und stark sollen sie sein und wenig Verständnis haben, für jene die ihren Wald nicht respektieren. Du schluckst deinen ersten Schrecken (falls dein Charakter nicht schon schlimmeres gesehen hast) hinunter und versuchst aus dem Wasserloch zu kommen, dass anscheinend der Endpunkt des Portals war. Dabei ist es nicht dein Bestreben diese Wesen unnötig auf dich aufmerksam zu machen. Der Führer deiner Gruppe übernimmt das Reden mit diesen Kreaturen und zeigte sich dabei äußerst um höflichen Respekt bemüht. Sie warfen allen Versammelten einen Blick zu und auch als ob es schien dass es mit größerem Widerwillen geschah, ließ man euch aus dem kleinen Teich heraus in die von ihnen bewohnten Hütten. Diese waren harmonisch in diesen von ihnen bewohnten Wald eingefügt und für jene mit den dafür geübten Augen zeigte sich, dass sie sowohl versuchten ein Teil ihrer Welt zu sein als auch, dass sie es verstanden ihre Siedlungen strategisch klug anzulegen.

Zwei Tage später (die manche mit Reinigung ihrer Ausrüstung verbrachten) verließ eure Gruppe das Heim der Antranister in Richtung der traleanischen Grenze. Begleitet von ein paar dieser Schlangenwesen als Führer war der Weg zwar nicht weniger beschwerlich, jedoch mit Sicherheit kürzer als ohne sie. Der alte Wald war sehr wahrscheinlich kühler als alles worauf die Sonne dieser Welt ihr Auge richtete, aber dafür war er auch um vieles feuchter. Dies machte vor allem jenen zu schaffen die anderes Klima gewohnt waren und dazu noch viel Gepäck mit sich trugen. (Wenn ein Char Erfahrungen mit feuchtem Dschungelklima hat wird hier weniger leiden als viele andere) Man half sich wo es ging und versuchte nicht den Anschluss an die Führer zu verlieren das wohl schlimmer war als die eine oder andere Blase auf den Füßen. So vergingen ein paar Tage in diesem für mache grässlichen Wald. Andere wiederum waren ganz verzaubert von seinen Pflanzen und Tieren, den Wundern die er bot. Eines davon das selbst den störrischsten Miesmacher für ein paar Minuten zum Verstummen brachte waren die Leuchtblumen, die ein schillerndes Lichterspiel in den Abendstunden einläuteten. Doch das sollte dich alles nicht auf das vorbereiten was noch kam. An einem der folgenden Tage erreichte deine Gruppe einen Fluss innerhalb des Waldes und man sagte dir nur du sollst die Ruhe bewahren wenn die Schawai auftauchen. Du hast natürlich keine Ahnung (außer dein Charakter kennt diese Welt bereits oder den Begriff) was damit gemeint ist und als eine breite Wellenfront aus dem Fluss sich dem Ufer näherte kam Unruhe in die Reisegruppe. Etwas Riesiges durchbrach die Wasseroberfläche und ein donnerndes Blöcken und Grollen war zu hören als sich zwei weiß schuppige Wasserdrachen aus dem Fluß erhoben. Es waren prächtige Geschöpfe (W6)

1-3 die du aus hinteren Reihen erblicken kannst.

4-6 die vor dir aufragen und dich mit neugierigen Blicken betrachten.

Zu deinem Erstaunen/Überraschung schnappen sich die Drachen gut verborgene Ringe und ziehen ein großes Holzgerüst aus einem Uferversteck. Ganz langsam dämmert euch das diese Drachen euer Transportmittel werden. Als hätten sie dies schon sehr oft getan bugsieren euch die Antranister mit Vorräten und eurem Hab und Gut auf das Floss. Die Reise mit den Drachen war bequem, solange man nicht zu neugierig auf die Drachen wurde und  man sich nicht um die wachsamen Blicke der Antranister scherte. Für ein paar Tage ging es so Flussaufwärts und bei den wenigen Rasten die eingelegt wurden um den Drachen Erholung zu gönnen hatten ein paar wenige die Möglichkeit den Antranistern bei der Pflege der Drachen zu helfen.  (Charaktere die einen Drachen berühren wollen und mit neutraler Gesinnung aufwärts bei W6 eine 5 oder 6 würfeln können bei der Pflege der Drachen Hand anlegen und den warmen Drachenkörper berühren). Dann kam der Tag des Abschiedes von den Antranistern und den Drachen. Manche waren froh darüber diesen Wald verlassen zu können, anderen sah man an das sie nur ungern weiter zogen. Es wurden Rufe laut und am Waldrand konnten weitere dieser schwarz gerüsteten Krieger ausgemacht werden. Dank der Drachen etwas abgehärtet nahmen die meisten Mitglieder deiner Gruppe die Reittiere der Traleaner gelassener auf als man es sonst erwarten konnte. Belaris wurden diese Kreaturen genannt und manch einer kannte sie viel, viel kleiner unter dem gängigeren Namen: Skorpion.Lange Banner hingen an ihrem Rückenstachel herab und zeigten jedem der es lesen konnte mit wem sie es zu tun hatten. Als du dich der Gruppe näherst bemerkst du (falls es deine Charakter interessiert) auch das sie an einigen Stellen zusätzlich gepanzert wurden um empfindliche Stellen der Tiere zu schützen. Die Umstellung von feuchter Hitze im Wald zur glühenden Trockenheit der Ebenen Traleas war eine starke Belastung der nicht jeder der Mitreisenden gewachsen war. (Charaktere mit Körper 3 Würfeln einen W6.  Bei 1-4 werden sie auf eines der Lasttiere gehoben und bis sie sich erholt haben so mitgeführt; bei 5-6 erträgst du gerade so die Umstellung und kannst aus eigener Kraft den Weg fortsetzen). Die Reise war beschwerlich da es für euch und all die transportierten Güter nicht genügend Belaris gab. Auch teilten euch die traleanischen Soldaten so es eurem Zustand möglich war in Wachgruppen ein. Sie hatten ihre Augen überall und reagierten auf jede Bewegung außerhalb der Reisegruppe mit höchster Wachsamkeit. Der Grund dafür wurde bald nur zu deutlich offenkundig. Euer Weg führte an einem kleinen Dorf vorbei bei dem die Traleaner immer unruhiger wurden je näher sie kamen. Etwas stimmte nicht und ein Kundschafter der vor geschickt wurde brachte traurige Gewissheit. Die wenigen Bewohner die in diesem Dorf früher noch lebten waren hingerichtet worden. Die schwarzen Krieger teilten sich in zwei Gruppen. Ein Teil blieb bei den Belaris und der Fracht. Der andere Teil ging in Kampfformation in das Dorf.

 

Wenn du mit in das Dorf gehst lese hier weiter:

Jeder der die Traleaner in das Dorf begleitete um zu ergründen was geschehen war oder den Toten die letzte Ehre zu erweisen konnte lange bevor er etwas sah den süßlichen Geruch des Todes wahrnehmen. Die Krieger schlichen sich langsam und methodisch zwischen den Häusern entlang in Richtung des Dorfplatzes. Überall wo ihr hinseht finden sich Anzeichen einer gräulichen Tat. Die Wände der Häuser sind mit roten Zeichen versehen und die Farbe lässt Böses erahnen. Doch erst am Dorfplatz zeigte sich der Ursprung des Grauens.  Zwanzig kopflose Körper auf Pfähle gespießt mit ihren Köpfen zu ihren Füßen waren in einem Ring angeordnet mit dem Blick nach außen.

Mit steinernen Mienen begannen die Traleaner ihre Landsleute von den Pfählen zu nehmen und sie für ihren letzten Weg vorzubereiten. Als jemand fassungslos fragte wer solche Gräuel anrichtete bekam er ein trauriges „Nicht jeder der in unser Land kommt ist auch darauf aus uns zu helfen“.....

 

Wer bei der Gruppe außerhalb des Dorfes bleibt liest hier weiter:

Das Warten auf die Gruppe im Dorf schien ewig zu dauern und bevor die ersten wieder zurück kamen sah man Rauch darin aufsteigen. Als die die in das Dorf gingen zurückkehrten sah man an ihrer Art und in den Augen dass Schreckliches dort passiert sein musste und nur wenige sprachen über das Gesehene. Doch das machte schnell die Runde und von aufgespießten alten Männern und Frauen war die Rede denen man auch den Kopf von den Schultern getrennt hatte.

 

Hier geht es für beide Gruppen weiter:

 

Auf der weiteren Reise wurde viel gemunkelt über die Gründe für diese Schrecken und einer der Traleaner sprach seine Vermutung laut aus....dass sie sich einer der fremdländischen Räuberbanden widersetzt haben dürften die immer stärker wurden und die wenigen Nahrungsmittel die es hier gab als Tribut forderten. „Dies sollte als Abschreckung an all jene dienen die sonst noch auf die Idee kommen sollten sich zu wehren.“ und mit einem müden Lächeln „doch das wird nicht funktionieren, denn wir beugen uns niemals.“  Und dann war der seltene Redeschwall auch wieder vorbei und der Mann verfiel in dieselbe Einsilbigkeit wie sie die schwarzen Krieger schon den ganzen Weg zur Schau stellten. Der Weg ging immer weiter nach Norden und deine Gruppe kam an verlassenen Gehöften, an spärlich bewohnten Dörfern mit alten Männern und Frauen sowie Szenen vergangener Auseinandersetzungen zwischen traleanischen Kriegern und dreisten Räubergruppen vorbei. Eure Führer waren immer auf der Hut und mehr als einmal formierten sie sich zu einer Verteidigungslinie ohne das man erkennen konnte warum genau. Einmal kam es zu einem echten Überfall und es wurden zwei Traleaner bei der Verteidigung deiner Gruppe getötet bevor die Räuber überwältigt werden konnten. Den Überlebenden wurde keine Gnade gewährt und sie wurden an Ort und Stelle getötet. „Von ihnen wird keiner unseres Volkes mehr getötet...und selbst wenn wir wollten, wir hätten sie nirgends hinbringen können, geschweige denn ernähren können....sie haben einen schnellen Tot erhalten, schneller als sie ihn verdienten“ Womit der Anführer der Traleaner jedweden Protest abschmetterte. Seltsamerweise aber ließen Traleaner keine Gefallenen liegen. Weder die ihrer Feinde noch die eigenen ... alle wurden sie verbrannt. „In diesem Land lässt man nichts liegen das Raubtiere anlocken kann, bedenkt das immer“ gab einer der traleanischen Krieger als Ratschlag zum Besten. An einem Abend den sie wie viele andere ohne Lagerfeuer verbrachten um nicht auf sich aufmerksam zu machen, sprach einer aus was sich viele dachten.  „Wenn sie den Räubern derart freie Hand lassen ... haben sie entweder größere Probleme, zu wenige Krieger um sich darum zu kümmern ... oder alles zusammen ... und ich weiß nicht ob mir auch nur eines davon behagt.“ Tage später gelangt deine Gruppe zu einem Fluss und da er von der Hitze in diesem Land warm genug war ließen sich bis auf die Traleaner die meisten dazu hinreißen hinein zuspringen und sich ein lang ersehntes Bad zu gönnen. Die Reise führte euch weiter flussaufwärts vorbei an einer prächtigen Stadt, Telis die Hauptstadt des Reiches. Doch der Weg durch die Stadt war genauso trostlos wie durch die weiten Ebenen des Landes. Viele Läden waren geschlossen und wenige Menschen waren auf den Straßen unterwegs. Euer Weg führte euch vorbei an einer Gruppe Kinder die anstatt zu spielen in der Kunst des Krieges ausgebildet wurden. Entsetzte Ausrufe wurden in deiner Gruppe laut wie man das nur mit Kindern machen könne bis ein Traleaner scharf erwiderte „Vor noch 4 Jahren hätten sie wie Kinder aufwachsen können.....und wenn wir Erfolg haben...werden sie auch wieder Kind sein dürfen.  Wenn nicht ... mögen ihnen die Mya-Ineas beistehen und wir ihnen genug beigebracht haben um auf sich gestellt überleben zu können.“ Langsam wird die Stadt kleiner hinter euch und der weitere Weg in Richtung Norden, zu den Zwergenfesten steht euch nun bevor. Hier in dieser Gegend sollen weitere Räuber und auch wilde Belaris sowie andere Kreaturen hungrig umher streifen.......auf was hat man sich da nur eingelassen.

 

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Schiff:

Man sagte es gäbe nur wenige Wege nach Tralea und du bist dem Strom derer gefolgt, die das selbe Ziel verfolgten...Ruhm, Abenteuer oder selbstloseren Gründen.

Im Hafen in dem du bist liegt ein großes Transportschiff an dessen Mast das Banner weht, das jener Mann in die Höhe hielt der um Krieger, Heiler und manche mehr für seine Heimat warb. Düster waren seine Geschichten und von einer großen Schlacht war die Rede.  Manchem verzagte das Herz und er ging wieder, aber von deinen eigenen Motiven geführt machtest du dich zu dem Schiff auf und lässt dir einen Ort zum Schlafen zeigen. Während der Seereise erzählte der Traleaner von seiner Heimat, jener Heimat wie sie einst war. Von lebendigen Dörfern und gastfreundlichen Menschen. Von Landschaften wie sie manch einer noch nie gesehen hat. Er erzählte von großen Festen, Farben und Fröhlichkeit. Doch dann verdüsterte sich immer mehr seine Stimmung „Und nun brennen beinahe nur noch Totenfeuer“. Damit beendete er abrupt seine Erzählungen und entschuldigte sich damit, dass er müde sei und schlafen gehen wolle. Die folgenden Tage fragten ihn manche nach Geschichten wie es nun in Tralea aussehe und mit einem traurigen lächeln antwortete er „Du wirst es sehen“. Ihr seid nun schon seit 14 Tagen auf See und so mancher Kartenkundiger fragte sich langsam wo wir eigentlich hinsegeln da auf diesem Kurs nur die offene See zu finden sei. „Ich glaubte es am Anfang selber nicht, aber dort draußen ist Land und ich war schon dort. Diese Traleaner nennen es die Kalgarat, die blauen Berge.  Macht euch gefasst auf ein interessantes Schauspiel“ erklärte der Kapitän lachend und kümmerte sich wieder darum sein Schiff auf Kurs zu halten. Ein Sturm kam auf und türmte die Wellen zu hohen Gebirgen.  Ein jeder war angehalten zu helfen oder sich unter Deck zu verkriechen. Die Seeleute waren über jede erfahrene Hand dankbar (Charaktere mit Seefahrerwissen werden an Deck akzeptiert, alle anderen wieder nach unten Geschickt die Ladung zu sichern und dafür zu sorgen das sie bleibt wo sie ist). Während du hilfst das Schiff durch den Sturm zu bringen vergeht die Zeit quälend langsam und jede Stunde in diesem wilden auf und ab der Wellen (Bei Körper 3 und keiner Seeerfahrung: W6:  1-4 muss sich dein Charakter hemmungslos übergeben; 5-6 kann er seinen Magen mühsam unter Kontrolle halten) kommt dir wir eine Ewigkeit vor. 

Nach 2 Tagen legte sich der Sturm und (zu wem dein Char auch immer betet) sei Dank war der Kapitän eures Schiffes ein erfahrener Mann.  Zwar war einer der Masten schwer beschädigt, aber der Großteil der Takelage war intakt und die Reise konnte weitergehen. Neun Tage später ließ der Kapitän die Segel einholen und die Anker zu Wasser lassen. Als sich davon angelockt seine Passagiere auf das Oberdeck wagten grinste er euch an „Darf ich vorstellen die Kalgarats“ und machte eine ausholende Geste entlang der rechten Seite des Schiffes. Zuerst wusstet ihr nicht was er meinte da ihr kein Land sehen konntet….bis das erste auf keuchen durch die Reihen ging und auch du erkennen konntest was gemeint war.  Vor euch ragte eine Gebirgswand auf die in so hellen blauen Farben erschien das man sie nur erkennen konnte wenn man nach ihr suchte. „Und jetzt warten wir darauf das die kleinen Männer uns wahrnehmen und uns rein lassen“ führte er weiter aus und gab einem seiner Männer ein Zeichen worauf dieser begann mehrere Flaggen den Hauptmast hinaufzuziehen. Wieder schien es, als würde die Zeit still stehen und da du nichts anderes tun konntest hast du begonnen deine Ausrüstung zusammenzusuchen auf das du abmarschbereit warst wenn das Schiff in Tralea anlegt. „Wenn wir im Hafen der Nauris sind. Seid höflich und bleibt zusammen. Sie mögen es nicht wenn man ungefragt in ihrer Welt herumstreunt“ erklang die Stimme des Traleaners der euch auf diesem Weg begleitete. „Fasst nichts an und wenn euch etwas interessiert fragt danach“, fuhr er weiter fort mit weiteren Ratschlägen um diese Nauris nicht unnötig zu verärgern. Als ein Ruck durch das Schiff ging…..

 

Weiterlesen wenn du an Deck gehen willst

…….warst du schon auf dem Weg auf das Oberdeck und konntest das einmalige Schauspiel erleben als sich der Hafen der Nauris vor euch öffnete. Du kannst kaum glauben was du siehst, es war nicht so als wurde ein Tuch zur Seite geschoben, nein der Hafen erschien in dem der Berg langsam eine Höhle vor euch öffnete und darin sich ein fremdartig anmutender Hafen befand.

 

Weiterlesen wenn du unter Deck bleibst

…..bist du unter Deck geblieben und wartest darauf das der Ruf erklingt das ihr alle von Bord gehen könnt. Als dieser erklang gehst du auf das Oberdeck und findest dich in einer Höhle wieder von der du schwören könntest dass sie vorher noch nicht da war.

 

 

Für beide Versionen hier weiterlesen:

Alles schien von einem silbrigen Glanz erfüllt zu sein.  Die kleinen prunkvollen Häuser bis hin zu den kleinen Schiffen die neben eurem Transporter im Hafen lagen. Das Licht von draußen ließ schillernde Reflexionen über die Wände gleiten und kein Muster wiederholte sich durch das sanfte Spiel der Wellen. Doch man ließ euch wenig Zeit diese Wunder zu betrachten den der Traleaner der euch führte riet zur Eile und scheuchte euch von Bord zu einer wartenden Gruppe von Nauris.  (Manche von euren Charakteren kenne dieses Volk auch unter Zwerge). Ihr Gebaren wirkte nicht unfreundlich, jedoch war es den meisten klar das diese Gruppe von 30 kleinen Männern kein Empfangskomitee war sondern eine Wachmannschaft. Sie geleiteten eure Gruppe durch den Hafen als jemand flüsternd meinte „Was für ein Reichtum, was man damit alles machen kann“……worauf die Stimme des Traleaners laut erklang. „Und was für Gefahren sie bergen“ er nickte der angehaltenen Naurisgruppe zu von der einer das Nicken erwiderte und eine Frucht demonstrativ für euch hoch hielt. Dann warf er sie hoch in die Luft….wo sie von duzenden Bolzen buchstäblich zerfetzt wurde währende diese scheppernd in die Höhlenwand eindrangen. Keiner der Wachmannschaft hatte sich bewegt und selbst dem dümmsten wurde klar….hier standen sehr viel mehr Wachen bereit ihr Heim zu schützen.  „Klar soweit?“ fragte der Traleaner höflich und bat euch weiterzugehen. Noch viele Wunder unter dem Berg wurden euch gezeigt. Eines davon waren die Lampen der Nauris die nicht mit Feuer funktionierten sondern mittels leuchtender Kristalle.  „Sie versorgen uns damit und sie sind wirklich sehr praktisch, vor allem wenn man kein Brennholz oder Öl zur Verfügung hat. Sie laden sich irgendwie durch Sonnenlicht wieder auf vermute ich, aber so wirklich erklären kann ich es euch nicht“ Die Gänge die euch die Nauris entlang führten zeigten das sie reich an edlen Erzen waren und wenn sich die Nauris dazu entschlossen hatten einen Teil eines Ganges ohne Verzierungen zu belassen so waren sie der Meinung das die Natur ein viel größerer Künstler war. Netzartige Gold und Silberadern die sich in wunderschönen Mustern durch die Gänge zogen. An anderer Stelle zeigten die Wände alltägliches aus dem Leben dieser Wesen und anderes kündete von Taten aus alten Zeiten. Als ihr durch eine gewaltige Halle geht in der 100 titanenhafte Statuen standen in Gewändern die gegen jene eurer Wachen altertümlich wirkten (W6 1-3 siehst du sie dir interessiert an; 4-6 bemerkst du das sich eure Begleiter versteifen und sich mit größter Demut bewegen).  Für manche zu früh, führ manche dagegen nicht früh genug öffnete sich vor euch ein weiteres Mal der Berg und euer Blick fällt auf eine von der Hitze der Sonne vernarbtes Land. In einer kleinen Aushöhlung des Berges neben dem Tor durch das ihr schreitet warten bereits schwarz gewandete Krieger auf euch.  Manchen von euch sind die Reittiere der Traleaner schon vertraut, andere reagieren mit einem leichten Schock. Belaris wurden diese Kreaturen genannt und manch einer kannte sie viel, viel kleiner unter dem gängigeren Namen: Skorpion.  Lange Banner hingen an ihrem Rückenstachel herab und zeigten jedem der es lesen konnte mit wem sie es zu tun hatten. Als du dich der Gruppe näherst bemerkst du (falls es deine Charakter interessiert) auch das sie an einigen Stellen zusätzlich gepanzert wurden um empfindliche Stellen der Tiere zu schützen. Die Umstellung vom kühlen Inneren des Berges zur glühenden Trockenheit der Ebenen Traleas war eine starke Belastung der nicht jeder der Mitreisenden gewachsen war. (Charaktere mit Körper 3 Würfeln einen W6.  Bei 1-4 werden sie auf eines der Lasttiere gehoben und bis sie sich erholt haben so mitgeführt; bei 5-6 erträgst du gerade so die Umstellung und kannst aus eigener Kraft den Weg fortsetzen). Die Reise war beschwerlich da es für euch und all die transportierten Güter nicht genügend Belaris gab. Auch teilten euch die traleanischen Soldaten so es eurem Zustand möglich war in Wachgruppen ein. Sie hatten ihre Augen überall und reagierten auf jede Bewegung außerhalb der Reisegruppe mit höchster Wachsamkeit. In knappen Worten berichteten sie von schweren Verwüstungen durch Räuberbanden und das im Moment das Reisen gefährlicher ist als sonst. Euer traleanischer Reiseführer erkundigte sich bei dem Kommandanten der Krieger. „Eine zwei Tagesreisen von hier wurde ein komplettes Dorf hingerichtet um uns einzuschüchtern es sollte als Abschreckung an all jene dienen die sonst noch auf die Idee kommen sollten sich zu wehren und keinen Tribut an diese Verbrecher abzugeben.“ und mit einem müden Lächeln „doch das wird nicht funktionieren, denn wir beugen uns niemals.“ Der Weg ging weiter nach Norden-Osten  und deine Gruppe kam an zerstörten Gehöften und Dörfern vorbei. Ausgebrannten und teilweise rot von altem getrocknetem Blut. Manche waren auch einfach nur verlassen und die Menschen fortgezogen. Aber die Gruppe kam auch an spärlich bewohnten Dörfern mit alten Männern und Frauen sowie Szenen vergangener Auseinandersetzungen zwischen traleanischen Kriegern und dreisten Räubergruppen vorbei. Anfangs war es nicht so offensichtlich, aber je länger ihr durch dieses Land reist desto mehr fällt euch etwas auf….aber erst so richtig als es einer bei einer Abendlichen Rast ohne riskantem Feuer bemerkte „Ist euch aufgefallen das wir nur alten Menschen begegnen? Wo sind die Männer und Frauen im mittleren Alter? Wo die Kinder?“ da erklang deine leise Stimme und man konnte den Schmerz darin hören….“Unsere Männer und Frauen stehen im Kampf oder sind tot. Unsere Kinder…so sie noch leben suchen Zuflucht in unserem letzten sicheren Heim…der Hauptstadt Telis.“ Dann stand der Krieger der gesprochen hat auf und ging….wobei sich mancher fragte um wen er wohl gerade trauert…. Die Reise ging weiter und einmal seid ihr einem Überfall nur knapp entkommen. Da ihr zu weit westlich unterwegs seid teilt euch euer Führer mit das ihr nicht nach Telis kommen werdet, aber vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt diese Gelegenheit da sie auch wenn die Zeiten schlecht scheinen die schönste Stadt aus Sicht der Traleaner war. Die Belaris machen immer noch einige nervös und nicht zuletzt als bekannt wurde das diese Tiere in Tralea auch wild lebten und gelegentlich eine echte Gefahr darstellen konnten neben den Wen`Tikas…die jemand als felltragende Krallen mit Zähnen beschrieb. Auf was hat man sich hier eigentlich eingelassen…..