Der Beginn

Verschiedene Gruppen aus verschiedenen Kulturen müssen am Schlachtfeld aufeinander eingespielt sein und ihre Stärken und Schwächen kennen. Es gibt viele neue Verbündete in Tralea, so entstand die Idee, im Auge des Sturms ein Manöver auszurufen um voneinander zu lernen, bevor die Stille wieder dem Sturm der Kriege weicht. 
Eine fordernde Übung für alle Beteiligten, im Land der Riesenskorpione und Berglöwen. Der Ort wurde strategisch gewählt, es treffen sich die Grenzen der Wüste, dem Land der Tanaren, der Katzenmenschen, die Ausläufer des Waldes der Antranister, der Schlangenmenschen und das Steinland der Traleaner.

So war es jedenfalls gedacht.

Doch in Ancora kommt es häufig anders als man denkt. Unwetter, Notfälle und Dienst an anderen Orten haben viele Verbündete davon abgehalten sich rechtzeitig an Ort und Stelle einzufinden.
Boten wurden gesandt das viele erst Tage später kommen würden und für die bereits eingetroffenen ergeben sich nun völlig neue Momente in Ancora.

 

Die Anreise 

Spielen wir ein Spiel, jene von euch die bereits am ersten Spiel waren kennen das ja schon.

Sucht euch einen Würfel 1W6, seid ehrlich zu euch selber und folgt mir in eine Geschichte...

Du hast im Grottenhafen an der Küste Traleas das Transportschiff verlassen und dich in einer langen Schlange eingereiht um Zugang zu diesem Land zu erhalten. Die Nauris zeigten sich über Ränge und Persönlichkeiten sehr unbeeindruckt und behandelten jeden gleich. Nur wer sich empört über dieses Verhalten beschwerte...dieser wurde gleicher behandelt.

Während du warten musst hast du genug Zeit die silbrigen Gebäude des Hafens zu betrachten und die liebe zu kleinen Details die den Häusern zu Eigen ist. Glaubtest du zuerst noch das die Häuser nur die Wellen reflektierten so wurde dir nach kurzer Zeit bewusst das jedes Haus eine Musterung aufwies die jenen der Wellen glich und so einen Effekt erzeugten als würden die Wellen durch den ganzen Hafen gleiten.

 

Freiwilliger Wurf: 

W6: 1-3 hast du dich beschwert und durftest doppelt so lange warten wie alle anderen. 

W6: 4-5 du hast geduldig gewartet und kamst ohne Zwischenfälle an die Reihe.

W6: 6 der Nauris der deine Schlange bearbeitete war deutlich schneller als seine Kollegen.

 

„Warum bist du hier?“ schnarrte dich ein Nauris an nachdem er dich finster musterte.

„Lass mich raten, so wie du aussiehst willst du zu dem Kriegsspiel der Langen stimmt’s?“

Er schüttelte den Kopf und brummte etwas unverständliches vor sich hin und man mochte meinen es käme etwas darin vor wie „Steinsinger wegnehmen“ und etwas wie „auch noch dieser Kindergarten“ aber bevor du ihn fragen konntest was er meinte donnerte er mit einem Holzstück auf ein Pergament hielt es dir unter die Nase und rief „Nimm und geh...DER NÄCHSTE!“.

 

Weiter weg von den Schiffen und höher in der Grotte waren von den Nauris Stände errichtet.

Zwar waren die Nauris hier etwas weiter oben ebenfalls von einer ruppigen Art aber bei weitem nicht so feindselig wie jene die die Ankunft von Fremden kontrollierten.

Ein Nauris meinte auf die Frage warum das so sei. „Glaubt ihr das die besten unter uns zu Pförtner bei den Schiffen gemacht werden?“ dabei grinste er und bot euch seine Waren an.

Es gab hier viele Waren und für die Nauris war ein Kupfer eben ein Kupfer, egal welches Gesicht einen davon anstarrte.

 

Wer etwas kaufen will wirft 1W6 und schreibt mir seinen Wurf.

 

Nachdem die Nauris alle Neuankömmlinge in eine große Halle komplimentierten wurde das Tor zum Hafen geschlossen und ein anderes geöffnet. Dort wartete eine schwer gepanzerte Truppe von grimmigen Kriegern von denen der Anführer euch ansprach.  „Wir geleiten euch durch unsere Hallen. Bleibt dort wo wir euch sehen können und wir bringen euch rasch und sicher zu eurem Bestimmungsort“.

Dann trat er zur Seite und machte eine Geste die besagte man solle ihm folgen.

 

Der Weg führte durch hohe Gänge und mehreren Hallen deren Decke sich manchmal in der Dunkelheit verloren.

Große Statuen standen hier und es schien fast so als würde bei ein paar der Statuen die Nauris mit großer Ehrfurcht vorbei schreiten. Einmal glaubtest du sogar Gesänge zu hören. Tief und mit einem Gefühl in der Stimme die man gar nicht bei diesen Wesen vermuten würde. 

Auch wen vieles in den Schatten lag so konntest du doch auch viele Arbeiten der Nauris an den Wänden der Gänge sehen. Sie zeigten ganze Szenen wohl aus der Geschichte dieses Volkes doch es fehlte der Zusammenhang und die Krieger sahen nicht so aus als wären sie für eine Geschichtsstunde zu haben.

 

Der Weg schien nicht enden zu wollen als der Anführer der Nauris stehen blieb.

„Hier trennen sich die Gruppen. Jene die in den Norden wollen zu den Festungen gehen links“ er zeigte auf besagten Gang.  „Jene die den Weg durch die Steinödnis zu den Übungskämpfen nehmen wollen folgen diesem Gang“ damit deutete er entlang des Hauptganges hinter sich. „Möge Mekra mit euch sein“ damit drehten die Nauris um und ließen euch die letzten Schritte in ihren Hallen alleine tun.

 

Als du am Ende des Ganges angelangt warst stand dort ein in schwarz verhüllter Krieger der langsam die Arme hob und seinen Helm abnahm. Darunter kam ein Mensch zum Vorschein der ein ehrliches Lächeln aufsetzte „Im Namen der Mya-Inea und des Inea Ordens heiße ich euch herzlich willkommen in Tralea“ dann gab er ein Zeichen und die Tore hinter ihm öffneten sich und die gleißende Sonne Traleas traf dein Gesicht.  „Verzeiht den sehr wahrscheinlich sehr unhöflichen Willkommensgruß der Nauris. Sie geben sich häufig schlimmer als sie sind und im Moment sind sie etwas verstimmt.“  Dann ohne auf Fragen zu warten drehte er sich um und ging dir voraus.

Vor den Toren warteten mehrere Traleaner mit unterschiedlichsten Reittieren und Wägen.

Es schien als haben sie auf eine große Gruppe gewartet und du erkennst sie haben sich für die Anreise von Verbündeten aus anderen Ländern vorbereitet die mit den Gegebenheiten hier nicht vertraut sind.

Du siehst alles Mögliche auf dem du zu deinem Ziel gelangen könntest...und nur bei einem der Tiere stellst du dir die Frage ob es Mut oder Dummheit wäre darauf zu reiten.

 

Du wählst ein Reittier:

1W6: 1  zu Fuß

1W6: 2  Taru, etwas Rinderähnliches

1W6: 3  Esel

1W6: 4  Auf einem Wagen

1W6: 5  Pferd

1W6: 6  Belari - Riesenskorpion

 

Der Weg führt dich zuerst Richtung Osten auf einen Gebirgszug zu und der Traleaner erklärt dir das es besser sei noch hier in der Mitte des Landes sich zum Gebirge zu bewegen und in der zurückeroberten Festung Proviant aufzunehmen als einen direkteren Weg zu nehmen, der weniger Vorräte aber dafür mehr Schwierigkeiten bot da sie für den Süden weniger Wachtruppen zur Verfügung haben....mit auch ein Grund das Manöver im Süden abzuhalten um dem Volk und jenen die sich hier herum treiben die Botschaft zukommen zu lassen „Wir haben euch nicht vergessen“. 

 

Die Tage zur Festung und von ihr weg vergingen ereignislos und je länger ihr unterwegs seid desto mehr beginnt der Traleaner dir konkretere Fragen zu beantworten und von sich aus zu erzählen.

 

Fragen direkt an mich via Mail oder PM.

 

Auch erzählte er in einer Nacht in der er etwas zu viel Wein erwischte warum die Nauris derzeit übler gelaunt sind als sonst. „Wir sind schuld...oder nein, nicht schuld...wir haben sie um einen Gefallen gebeten...oder eigentlich war es ein Tae-Inea der sie um einen Gefallen gebeten hatte. Er forderte dafür eine uralte Schuld ein und so konnte der König des Berges sich nicht verwehren.“ „Was? Wie? OH WAS? … Steinsinger.“  „Was? Steinsinger natürlich...oh...AAAAH  das sind die Naurismagier. Sie können mit Gestein fast alles anstellen...sie haben die Gabe damit Wunder zu vollbringen.“ „Wofür?  Ein Whenuaner...hat ihn darum gebeten um Flüchtlingen in Whenua mit Steinhäusern zu versorgen.  Das muss man sich mal vorstellen...unsere Sicherheit die von den kleinen Kerln abhängt setzen sie aufs Spiel für Leute die uns nicht leiden können na ja...die Tae-Inea und Sirad-Mer wissen was sie tun...das weiß ich...daran glaube ich...und darauf hoffe ich“  ...dann schlief er durch die Hilfe des Weines ein.

 

Mehr bringst du an dem Abend aus dem Mann nicht heraus und über seine Worte nachdenkend....

 

1W6: 1-4  schließt du die Augen und schläfst kurz darauf ebenfalls ein.

1W6: 5-6 gelingt es dir eine ganze Weile nicht einzuschlafen und das Schnarchen des Mannes hilft dir auch nicht wirklich dabei. Schicksalsergeben blickst du gen Himmel und betrachtest die Sterne. Die Nacht in diesem Land ist so klar das man glauben könnte es wären lupenreine Kristalle die hier am Firmament hängen.

Lange versuchst du in den Sternen Muster zu sehen als dir ein grünlicher Punkt auffällt. 

Du reibst dir kurz die Augen doch dieser Punkt ist nach wie vor dort oben.....doch er war vor kurzem noch gar nicht da. Langsam wird er immer größer und das Licht in dem er erstrahlt wird zu einem schönen türkisen Grün das sich kurz darauf in eine flammende Hülle kleidete und an dir vorbei zog. Ein Stern fiel vom Himmel und so wie es aussah nahm er dieselbe Richtung wie du..... 

 

Die nächsten Tage verliefen ereignislos und du näherst dich dem Gebiet von dem gesagt wurde dass hier ein Manöver stattfinden würde. Was dich jedoch überrascht ist der Umstand das sich hier kaum jemand aufzuhalten scheint. Dein Führer rief einem der Wachen an denen sie vorbei kamen etwas zu und seine Miene verfinsterte sich.  „Es scheint so als würde das Manöver wohl noch auf sich warten lassen. Viele Verbündete so wie es scheint lassen sich entschuldigen oder sind noch auf dem Weg.  Wir werden wohl noch etwas hier warten müssen“  dann hellte sich seine Miene etwas auf.  „Aber es gibt schlimmeres als an den Grenzen des kühlen Waldes der Antranister zu warten...sehr viel schlimmeres“.  Gemeinsam errichtet ihr eure Unterkünfte und es wird sich zeigen was die nächsten Tage an Momenten bringen......

 

 

Moments 

Die Helden mussten sich der diebischen Keepees erwehren sowie dem einen oder anderen Tarnaren.

Neben diesen bereits großen Herausforderungen konnten die Helden auch noch einem jungen Schawai das Leben retten und das instabile Portal von "Blut und Asche" mit der Hilfe der Mairic-Nar so gestalten, dass es nicht mehr versucht zu explodieren.

Sie fanden einen gefallenen Stern,  die Ursache warum die Nauris in dieser Gegend krank geworden sind und es konnte ein Kenari-Spion unschädlich gemacht werden.

Diese Tage waren auch die letzten Tage von Sirad-Mer. Der alte Mann verstarb kurz nach dieser Reise.

 

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