Die Sindu
J´Tor
Der Name bedeutet in der alten Sprache der Sindu „Kämpfer“ und sie haben sich dem Stamm entwickelt der einst im Norden gelebt hatte. Die J´Tor sind in gewissen Maße die Armee der Sindu auch wenn sie eigentlich kein stehendes Heer besitzen. Sie haben sich dem Kampf verschrieben und stellen die Elite der Truppen dar, nur wenige werden aufgenommen da es einen schweren Aufnahmeritus gibt und auch nur wenige nehmen die Strapazen auf sich, welche die Entscheidung nach sich zieht. Sie beginnen immer in der ersten Reihe und sind, wenn überhaupt, die letzten die sich zurückziehen. Die J´Tor sind es gewohnt in verschiedenen Rüstungen zu kämpfen obwohl sie mittelschwere bevorzugen und sind mit mindestens 3 Waffen geübt und ziehen den Kampf Mann gegen Mann vor. In den Kämpfen gegen die Teufel hat sich ein Brauch entwickelt der sie noch furcht einflössender macht als sie ohnehin schon sind, nachdem sie den Ersten in der Schlacht töten schmieren sie sich das Blut in Mustern in das Gesicht. Ansonsten sind sie eher ruhige, besonnene Leute die nicht wirklich nur für den Kampf leben, aber irgendwer muss es tun. Sie schließen schwer Freundschaften, dennoch feiern sie gern, denn jedes Bier könnte für sie das letzte sein.
G´Daljin
In der alten Sprache der Sindu bedeutet das Wort „Bewahrer“, nach der ersten Schlacht mit den Invasoren hatten sie sich ja in den Steinernen Wald zurückgezogen weil sie der Meinung waren und sind, dass die Sindu keine Notwendigkeit für eine Einheit der Stämme, geschweige denn einen König haben. Seit diesem Zeitpunkt haben sie sich selbst von den anderen isoliert und sind wie erwähnt, selbst in dass Reich der Legenden gegangen, nichts desto trotz schicken sie in jeder Generation Leute aus die unerkannt Nachrichten sammeln und beobachten wie es dem Land ergeht, nur die J´Tor wissen von ihrer Existenz und diese halten es geheim. Die G´Daljin leben wie einst nur von dem was ihnen das Land gibt in einem Stammesverband der von den Ältesten geführt wird und keine Entscheidung ohne beratschlagen gemacht wird. Außerdem sind sie begnadete Kämpfer die zwar nicht die Effektivität der J´Tor besitzen aber dennoch ernst zunehmen sind. Sie haben keine Städte und keine Festungen und kennen nur den Tauschhandel. Sie stellen schönen, hochwertigen schönen Schmuck her und ihre Häuser die aus Holz bestehen sind üppig mit floralen und geometrischen Mustern geschmückt, genau wie ihre Alltagsgegenstände im krassen Gegensatz zu den J´Tor, welche jedwede Verzierung ablehnen. Sie sind freundliche, pragmatische Menschen die gerne Lachen und viele Feste feiern.
Magie
Das Land der Sindu ist nicht für ihre Magier bekannt, die Schamanen betreiben hauptsächlich Rituale, direkte Spruchmagie ist ihnen nicht bekannt. Die einzige Besonderheit stellt die Kristallmagie dar. Manche Kristalle die in den Bergen gefunden werden können besitzen verschieden Kräfte, die den Kräften der Dualität zugeschrieben werden können. So gibt es Kristalle welche im Kampf zerstörerische Kräfte freilassen und solche die für Heilungen oder Kommunikation verwendet werden können. Verständlich, das die J´Tor Kristalle des Kampfes in ihre Waffen einfügen. Sie kennen keine Magierichtungen oder Schulen wie andere Völker.
@ Geschrieben von Armin Gerlitz
