Die Antranister

Antranister sind ein schlangenhaftes Volk das in den dichten Wäldern im Süden von Tralea lebt.

Sie leben in kleineren Dörfern das jeweils von einer Schamanin geleitet wird. Die Antranister sind sehr naturverbunden und schützen ihren Wald mit Vehemenz. Sie haben einen schlangengleichen Körper der in einen menschenähnlichen Torso übergeht. Sie leben mit den Tieren im Wald in einer Art Symbiose und achten darauf das der Kreislauf des Lebens nicht gestört wird.

Die Krieger kämpfen mit kurzen Klingen und Speeren. Sie verwenden auch Gift im Kampf und die Krieger sind auf Grund ihrer Größe und Stärke gefürchtet. Ein paar der Schamaninnen verfügen über einen Teich der ihnen Zugang zu Toren und der Sicht gewährt.

Die Antranister gehören zu jenen die in Tralea gegen die Kenaris in den Kampf gezogen und nun auch Teil der Allianzstadt Noregars sind.
In diesem Zusammenhang hat sich eine enge Verbindung zu den Elfen von Guiltleaf und den Plakath Ryn aufgebaut. Die Plakath Ryn werden später zu ihren Vertretern in allen Angelegenheiten außerhalb ihres Waldes erklärt. Damit stehen die Plakath Ryn unter dem Schutz der Antranister und übernehmen so für die zurückgezogen lebenden Schlangenwesen die Gespräche mit anderen Kulturen. Auch gewähren sie beiden Kulturen freien Zugang zum Wald und sehen sie als Gleichgesinnte an.


Bekannte Antranister:

Sejuani, Schamanin im Kampf um Tralea.
Sossalis, Schamanin.

 

Bekannt gewordene Details zu den Antranister:

* Starke Schamaninen können die Auren andere Wesen sehen und "lesen"
* Sie leben im Kreislauf mit der Natur, Nekromantie ist für sie ein Bruch mit diesem Kreislauf und daher betrachten sie diese "Kunst" mit Argwohn. Sie akzeptieren es für das größere Wohl in dem Krieg um Tralea, dulden diese Praktiken aber nicht in ihrem Wald.

 



Die Hahkota

Aussehen: Humanoid

Kultur: Nomaden

Die Hahkota (Grashüpfer) ziehen in ihren Familien quer durchs Land und hüten hierbei ihre wichtigste Quelle für Nahrung und 
Werkzeuge sowie Kleidung. Dabei handelt es sich um gewaltige vierbeinige Tiere die sie Wininikatchi (Schleichender Donner) nennen. 

 

Verhaltensformen:

Hahkota lügen nicht und sind sehr direkt, sie sind der Meinung dass Lügen und lange Diskussionen eine Verschwendung von Yootina (die vier Winde) darstellen. Das führt dazu, dass die kleinen Stämme dieses Volkes kaum mit unausgesprochene Problemen und Missverständnissen zu tun haben. Bei Uneinigkeit und Problemen werden die Geister und die Ahnen befragt. Der Glaube an die Natur und die Ahnen ist sehr stark. Die Stämme halten die Tiere und die Natur, in der sie leben in Ehren. Das sorgt für ein sehr friedliches Zusammenleben. Es ist bei den Hahkota verpöhnt Hand an einen anderen zu legen, denn das würde nur den Zusammenhalt und somit den Stamm schwächen und wäre ein Frevel an der Natur. Wenn sie sterben, gehen ihre Seelen zu den Ahnen und werden Teil der Natur. Ihre Feste und Lieder sind danach ausgerichtet. Wenn ein Tier geschlachtet wird, wird für seine Seele gesprochen, auf dass sie zu den Ahnen stoßen kann und gedankt dafür, was es ihnen gibt. Das Leben ist heilig.

Hahkota sind sehr hilfsbereite Wesen, denn sie sehen in allem Lebenden einen Teil der Natur und somit einen Teil von sich selbst. Das sollte man jedoch nicht überreizen, denn sie können auch sehr deutlich ihren Standpunkt vertreten, wenn man sie dazu zwingt, wie es einst die Tarnaren taten.   

 

Kleidung: Die Hahkota versorgen sich vom Land und ihren Tieren. Aus diesem Grund nutzen sie für ihre Kleidung von Baumfasern, geflochtenen Gras  und Leder alle möglichen Materialien.

Darüber hinaus tragen viele Hahkota kleine Hörner zu Ehren der Wininikatchi denen sie so viel verdanken. 

 

Religion:

Die Hahkota verehren die Natur und die Geschöpfe darin. Für eine enge Verbindung zu dem Geist der Grasländer kümmern sich die Schamanen der Stämme. Das ist keine leichte Aufgabe, denn die Geister des Landes sind sprunghaft und können sehr zerstörerisch wirken, wenn sie erzürnt werden. Die stärkste Inkarnation der Natur mit denen die Hahkota versuchen in Frieden und Hamonie zu leben sind die Lalawethika (Krachmacher) die sich erheben wenn sie geweckt werden und zürnen wenn ihr Land aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Laut alten Erzählungen waren es die Lalawethika die den auf Beutesuche einfallenden Tarnaren zeigten, wie unklug es ist, das Land und ihre Bewohner nicht zu ehren. Gemeinsam kämpften die Hahkota auf ihren Wininikatchi an der Seite der Lalawethika, aber es waren die Lalawethika die die Tarnaren endgültig zum Rückzug zwangen. Seit diesem Tag hüten sich die Tarnaren, die Grenzen ohne guten Grund zu überschreiten und die Hahkota die Lalawethika zu erzürnen. 

 

Rituale:

Fest des Lebens – Ein Fest, zu dem die Stämme zusammenkommen und den Beginn des Jahreszyklus feiern, am Anfang des Sommers, mit dem Anfang der Lachswanderung.

 

Totemsuche – junge Menschen des Stammes ziehen durch die wilde Natur, um ihr Totemtier zu finden und mit ihm eine Geistverbindung einzugehen. Danach gibt es ein Fest des Stammes.

 

 

Text und Idee by (C) Ancora – Orga   (Sonja Wiesbauer)

 

 



Die Tarnaren

Die Tarnaren sind katzengleiche Wesen die die Wüsten im Osten Traleas wie Nomaden bevölkern. Sie leben nach dem Recht des Stärkeren und so sind Familienclans um einen starken Anführer, Rochak genannt, versammelt. In Zyklen treffen sich alle Clans in Alanoro, einem heiligen Ort und klären erneut die Befähigung des Clanführeres aller Clane. Da aber nicht nur Stärke zur Führung notwendig ist dürfen nur die Clanführer der erfolgreichsten und stärksten Clane den obersten Clanführer bei Anzeichen von Schwäche herausfordern. Eine beliebte Beschäftigung der Tarnaren ist es andere Völker und deren Stärke zu testen und sollten sie eine Schwäche feststellen alles mitzunehmen das sie tragen können. Das führte früher zu gelegentlich sehr heftigen Gefechten zwischen traleanischen Grenzsoldaten und den einfallenden Tarnaren. Nach diversen Strafexpeditionen der Nachbarländer in das Land der Tarnaren einigte man sich auf weniger schmerzhafte Möglichkeiten gegenseitig sich auszutesten. Mit den Völkern im Norden werden regelmäßig „Wettbewerbe“ ausgetragen…..was dazu führte das es zu erheblich weniger „Grenzunfällen mit Todesfolge“ kam. Erweist man sich aber als ebenbürtig oder stärker bezeugen sie ihren Respekt und zeigen sich auch sehr gastfreundlich.

Tarnaren feiern gerne und in ihnen sind Kämpfe, Geschicklichkeitswettbewerbe und andere Fertigkeiten des Körpers der zentrale Punkt bei denen es eine hohe Ehre ist eingeladen zu sein.

Seit kurzem kämpfen sie ebenfalls gemeinsam mit den Traleanern an den Festen, nachdem Tae-Inea Kari´mar und Aiuola den Clan der Clane davon überzeugen konnte das es nur von Vorteil für sie ist den Feind aus ihrem Land zu halten und man ihnen einen Teil ihrer frühen Geschichte wiedergebracht hatte. 

 

 Aussehen:

Die Tarnaren haben eine Größe ähnlich der Menschen und können diese auch häufig überragen.

Ihr sandfarbenes Fell ist dem von Löwen nicht unähnlich, es gibt aber auch Clans deren Erscheinungsbild sich davon unterscheidet und die Flecken oder Muster ausgebildet haben.

 

 Bekannte Tarnaren: 

Inaja, Unterhändlerin und Sprecherin der Tarnaren des "Rudel vom schnellen Fluss".

Vom Clan der Shai-Belak:

Occa, kal shintahr nalga - Occa, Herrscher der Klaue

Morath, kn'thrak koractu - Morath, Dunkle Klinge

Rryth, hrai octofel'thar - Rryth, Maß des Clansglück

Kyarrla, augura a'shan - Kyarrla, Silbermähne

Taj´ra, lan-richak drakhai raktio'ra - Taj'ra, Altehrwürdige Hüterin der Weisheit.

Pria, drakhai takhau - Schwester (Mitglied) der Clansehrenwache

Vikhra jak-ta dor-vraki - Vikhra, Lauernder Tatzenhieb

Affar, eshrad nar kal - Affar, Klan-Zeremonie-Meister

 

 

 



Die Nauris

Von den Traleanern als Nauris bezeichnet, nennt sich dieses Volk selbst Kaoris'da, die Kinder der ewigen Gebeine.

Sie sind von gedrungener Gestalt, und zumeist gut ein drittel kleiner als die Traleaner mit denen sie sich dieses Land teilen. Was ihnen an Größe fehlt machen sie durch Erfindungsreichtum, Körperkraft und einer gewissen Beharrlichkeit wieder wett. Seit der Trennung der Clans hat sich das Aussehen und gewissen Verhaltensformen von Clan zu Clan verändert.

Die Kaoris'da sind ein Volk des Handwerkes. Kaum ein Handwerk das nicht von ihnen ausprobiert und auf ihre Nützlichkeit hin erprobt wurde. Wenn sich etwas für den Clan als nützlich erwiesen hat wurde das neue Handwerk vom Temra selbst gefördert auf das es eine schnelle Verbreitung im Clan findet. Daher ist es nicht verwunderlich das die meisten Kaoris'da zwei und mehr Handwerke ausüben können und dies auch sehr oft tun.

Davon Ausgenommen sind zum Teil die Kuras'tor. Wird bei einem Kaoris'da die höchst seltene Gabe des Magiewirkens festgestellt wird dieser sofort von allen seinen Aufgaben freigestellt und einem Kuras'tor Meister als Novize zugeteilt. Die Kuras'tor sind für die Kaoris'da einfach zu wichtig als das sie zulassen würden das etwas ihre Ausbildung behindern könnte.

Ihre teils mündlich, teils schriftliche Entstehungsgeschichte reicht weit zurück bis in den Nebel der ersten Schöpfung. Es gibt kaum ein Volk mit einer derart lückenlosen Geschichtsammlung wie das der Kaoris'da. In all ihren Chroniken verehren sie Tem'la'ran als Vater und Rimnagrad als Mutter der Kaoris'da. Um wen es sich hierbei allerdings handelt verliert sich seltsamerweise in der Schöpfungsgeschichte der Kaoris'da. Es kann durchaus sein das es sich hierbei um das erste Königspaar unter dem Berg handelte, aber es könnten auch zwei göttliche Wesen gewesen sein das die Kaoris'da schuf. Warum ausgerechnet dieses Detail in jener Erinnerung fehlt bleibt höchst Rätselhaft, wobei der Eintrag eines Schreibers aus dem Clan von Quenla von einer Beratung der Temras spricht auf Grund welcher mehrere Änderungen durch die Clans gingen ev. etwas damit zu tun haben könnte. Warum es aber dazu kam wurde ansonsten nirgends erwähnt.

Als sich die Kaoris'da auf die ursprünglichen vier Clans aufteilten geschah dies zu gleichen Teilen. Jeder Clan bestand zu seiner Gründungszeit aus 100 Familienclans mit je einem Familien-Primarchen die sich um einen zuvor gewählten Clan-Primarchen sammelten dessen Titel sich später zu Temra wandelte. Nur der Clan in Ilora kann mit stolz behaupten noch alle 100 Familienclans unter ihrem Temra versammeln zu können. In Dursa und Quenla fehlen ein paar der Familienclans auf Grund unterschiedlichster Vorfälle. Und der Clan von Utalia wurde bis auf ein paar wenige Überlebende vollständig vernichtet, ein Schlag von dem sich die Kaoris'da vielleicht nie erholen werden.

Pantheon:

Kurak'ben'dala: Herr des Krieges

Tem'la'ran: Vater der Kaoris'da

Rimnagrad: Mutter der Kaoris'da

Mekra: Schutzgott der Telem'nir

Temarin: Hüter der Berge

 

Bekannte Nauris:

Rorn Sohn des Agamm, Kommandant der geeinten naurischen Streitkräfte

Nor Sohn des Boront, engster Berater von Rorn, Sohn des Agamm

Tunria vom Schwarzfels, Handwerkerin

NaugA Sohn von Toron Silberbart

 



Die Traleaner

"Ein Stern genügt um an das Licht zu glauben"

Das traleanische Volk ist ein sehr stolzes Volk und gibt Schwächen nur in größter Not zu. 
Die Gesellschaftsform beruht auf gegenseitigem Respekt. Der Titel den jemand trägt bedeutet im Grunde nichts. 
Er wird als Richtwert angesehen und nur die wirklichen Taten und das Verhalten anderer der Person gegenüber wird als wirklicher Faktor zur Beurteilung herangezogen. 
Zwar werden Hierarchien besonders im Militär befolgt jedoch kann jemand der nur auf seinen Rang pocht darauf wetten das seine Untergebenen genau nur das tun was er verlangt…und nicht mehr. 
Jener der seine Untergebenen mit Respekt behandelt und weniger durch Rang als durch Taten führt wird sehen das seine Krieger für ihn über sich hinauswachsen. Dieser Umstand macht es den suchenden Tae-Ineas oft schwer in der Ferne mit den dortigen Herrschern die durch Geburtsrecht herrschen klar zu kommen bzw. ist es schwer für alle Tae-Inea für das WAS sie sind verehrt zu werden anstatt wie jeder andere behandelt zu werden. Dieser Umstand grenzt diese „Avatare“ aus ihrem eigenen Volk aus und das schmiedet ein noch stärkeres Band zwischen diesen Bundgeschwistern.

 

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