Tralea war lange Zeit nur die Heimat von jenen die sich selbst Traleaner nennen bis von ihrer Küste über die Berge plötzlich Wesen erschienen denen sie den Namen Nauris gaben. Als ein friedliebendes Volk nahmen sie diese in ihrem Land auf und es kam zu einer harmonischen Koexistenz bis zu einem verhängnisvollen Tag. (Siehe Landesgeschichte)

Traleaner

Nauris

Kenaris (ausgelöscht)

 


Das traleanische Volk ist ein sehr stolzes Volk und gibt Schwächen nur in größter Not zu. Die Gesellschaftsform beruht auf gegenseitigem Respekt. Der Titel den jemand trägt bedeutet im Grunde nichts. Er wird als Richtwert angesehen und nur die wirklichen Taten und das Verhalten anderer der Person gegenüber wird als wirklicher Faktor zur Beurteilung herangezogen. Zwar werden Hierarchien besonders im Militär befolgt jedoch kann jemand der nur auf seinen Rang pocht darauf wetten das seine Untergebenen genau nur das tun was er verlangt…und nicht mehr. Jener der seine Untergebenen mit Respekt behandelt und weniger durch Rang als durch Taten führt wird sehen das seine Krieger für ihn über sich hinauswachsen. Dieser Umstand macht es den suchenden Tae-Ineas oft schwer in der Ferne mit den dortigen Herrschern die durch Geburtsrecht herrschen klar zu kommen bzw. ist es schwer für alle Tae-Inea für das WAS sie sind verehrt zu werden anstatt wie jeder andere behandelt zu werden. Dieser Umstand grenzt diese „Avatare“ aus ihrem eigenen Volk aus und das schmiedet ein noch stärkeres Band zwischen diesen Bundgeschwistern.

 

****************************************

 


Von den Traleanern als Nauris bezeichnet, nennt sich dieses Volk selbst Kaoris’da, die Kinder der ewigen Gebeine.

Sie sind von gedrungener Gestalt, und zumeist gut ein drittel kleiner als die Traleaner mit denen sie sich dieses Land teilen. Was ihnen an Größe fehlt machen sie durch Erfindungsreichtum, Körperkraft und einer gewissen Beharrlichkeit wieder wett. Seit der Trennung der Clans hat sich das Aussehen und gewissen Verhaltensformen von Clan zu Clan verändert.

Die Kaoris’da sind ein Volk des Handwerkes. Kaum ein Handwerk das nicht von ihnen ausprobiert und auf ihre Nützlichkeit hin erprobt wurde. Wenn sich etwas für den Clan als nützlich erwiesen hat wurde das neue Handwerk vom Temra selbst gefördert auf das es eine schnelle Verbreitung im Clan findet. Daher ist es nicht verwunderlich das die meisten Kaoris’da zwei und mehr Handwerke ausüben können und dies auch sehr oft tun.

Davon Ausgenommen sind zum Teil die Kuras’tor. Wird bei einem Kaoris’da die höchst seltene Gabe des Magiewirkens festgestellt wird dieser sofort von allen seinen Aufgaben freigestellt und einem Kuras’tor Meister als Novize zugeteilt. Die Kuras’tor sind für die Kaoris’da einfach zu wichtig als das sie zulassen würden das etwas ihre Ausbildung behindern könnte.

Ihre teils mündlich, teils schriftliche Entstehungsgeschichte reicht weit zurück bis in den Nebel der ersten Schöpfung. Es gibt kaum ein Volk mit einer derart lückenlosen Geschichtsammlung wie das der Kaoris’da. In all ihren Chroniken verehren sie Tem’la’ran als Vater und Rimnagrad als Mutter der Kaoris’da. Um wen es sich hierbei allerdings handelt verliert sich seltsamerweise in der Schöpfungsgeschichte der Kaoris’da. Es kann durchaus sein das es sich hierbei um das erste Königspaar unter dem Berg handelte, aber es könnten auch zwei göttliche Wesen gewesen sein das die Kaoris’da schuf. Warum ausgerechnet dieses Detail in jener Erinnerung fehlt bleibt höchst Rätselhaft, wobei der Eintrag eines Schreibers aus dem Clan von Quenla von einer Beratung der Temras spricht auf Grund welcher mehrere Änderungen durch die Clans gingen ev. etwas damit zu tun haben könnte. Warum es aber dazu kam wurde ansonsten nirgends erwähnt.

Als sich die Kaoris’da auf die ursprünglichen vier Clans aufteilten geschah dies zu gleichen Teilen. Jeder Clan bestand zu seiner Gründungszeit aus 100 Familienclans mit je einem Familien-Primarchen die sich um einen zuvor gewählten Clan-Primarchen sammelten dessen Titel sich später zu Temra wandelte. Nur der Clan in Ilora kann mit stolz behaupten noch alle 100 Familienclans unter ihrem Temra versammeln zu können. In Dursa und Quenla fehlen ein paar der Familienclans auf Grund unterschiedlichster Vorfälle. Und der Clan von Utalia wurde bis auf ein paar wenige Überlebende vollständig vernichtet, ein Schlag von dem sich die Kaoris’da vielleicht nie erholen werden.

Pantheon:

Kurak’ben’dala: Herr des Krieges

Tem’la’ran: Vater der Kaoris’da

Rimnagrad: Mutter der Kaoris’da

Mekra: Schutzgott der Telem’nir

Temarin: Hüter der Berge

 

Bekannte Nauris:

Rorn Sohn des Agamm, Kommandant der geeinten naurischen Streitkräfte

Nor Sohn des Boront, engster Berater von Rorn, Sohn des Agamm

Tunria vom Schwarzfels, Handwerkerin

NaugA Sohn von Toron Silberbart

****************************************

 


Kenari ist ein traleanischer Sammelbegriff für das Böse das auf sie hereinbricht.  Von hundeähnlichen Geschöpfen bis zu Wesen Ogern und Trollen gleich gibt es kaum Geschöpfe die nicht in dem Heerwurm vordrängen und das Blut der Verteidiger sucht. 

Sie alle ströhmen aus dem Tor hervor das die Nauris einst geöffnet hatten und zum zweiten Male versuchen das Leben in Tralea ja sogar in ganz Ancora auszulöschen.

Nur wenigen ist die Wahrheit hinter diesen Kreaturen bekannt und diese Wahrheit wird gehütet um nicht vorzeitig etwas zu entfachen das nicht mehr aufgehalten werden kann.

Diese Wesen und ihre Herrn wurden in der finalen Schlacht 09M16 bei Noregar und im Gebirge vernichtet.