Am Anbeginn siedelten viele verschiedene Stämme in dem Land und sie waren einfache Menschen die von dem lebten, was die Natur ihnen gab. Im äußersten Norden hatte sich ein Stamm niedergelassen der von den anderen mit denen sie Kontakt hatten nur als Kämpfer bezeichnet wurden obwohl sie natürlich nicht vom Kampf allein lebten, oder zumindest nicht im eigentliche Sinne da das Leben in ihrer gewählten Heimat einen permanenten Kampf um das Überleben glich. Sie waren Jäger und Fallensteller die sich an die harten Bedingungen gewöhnt hatten. Die anderen Stämme hatten sich in Lebensfreundlicheren Gebieten niedergelassen in denen sie von Fischfang, Ackerbau und Tierzucht lebten. Sie alle hatten bereits angefangen kleine unbefestigte Siedlungen zu errichten, Befestigungen waren auch nicht nötig da es außer wilden Tieren eigentliche keine Feinde gab. Hin und wieder überfiel ein Stamm einen Anderen aber es kam nie wirklich zu schwereren Verletzungen, da ihnen das Leben heilig war. Das war auch ein Grund woher die Kämpfer ihren Namen hatten, sie fielen bei ihren Nachbarn und holten sich wofür sie nicht selbst sorgen konnten. Sie lebten so in einem relative Frieden bis zu dem Tag im Winter als der Stamm der Seeleute fast ausgerottet wurde. Fast nur deswegen, da einer Flüchten konnte und sich zu nächsten Stamm durchschlug. Dort starb er nachdem er von Grauen gepackt erzählt hatte was geschehen war. Ein Volk war aus dem tiefen Süden plötzlich erschienen und hatte ohne Rücksicht das friedliche Volk angegriffen und alle stummen Abkommen über solche Angriffe hinweggewischt, so wie die Menschen selbst. Alle die es hörten, konnten und wollten es nicht glauben, bis es zu spät war und obwohl sie versuchten sich den wenigen die da kamen entgegenzustellen wurden auch sie fast ausnahmslos hinweggefegt aber sie konnten noch Boten ausschicken um die Anderen zu warnen, besonders aber hofften sie auf die Hilfe der Kämpfer. So kam es, dass die Stämme sich zum Ersten Mal in ihrer Geschichte auf den Krieg vorbereiteten, auch wenn sie nicht genau wussten wie. Einzig die Kämpfer rüsteten sich kaum, da sie die Anderen für verweichlicht und somit die Warnung für übertrieben hielten. Die erste echte Schlacht war ein blutiges Gemetzel, sie hatten sich den Eindringlingen direkt in den Weg gestellt und dafür einen hohen Preis gezahlt, da beinahe alle Waffenfähigen die an dem Kampf teilnahmen getötet wurden. Sie mussten ihre Taktik ändern und schickten wieder Boten aus zu den beiden Stämmen die nicht teilgenommen hatten. Der Zweite Stamm lebte in einer sehr fruchtbaren Ebene und hatten, gleich wie die Kämpfer die Warnung ignoriert, sie waren der Meinung, dass Krieg nicht der Weg der Stämme sein sollte. Diesmal aber hörten beide die Warnung und während die verbliebenen der anderen Stämme verzweifelt versuchten die Angreifer durch Manöver aus dem Hinterhalt zu schwächen, rüsteten sich die anderen. Die beiden Stämme trafen sich in der Mitte des Landes und besprachen ihre Taktik. Dann endlich kam es zu dem letzten Gefecht zwischen den Stämmen und denen die sie einfach nur Teufel nannten.

Die Kämpfer formierten sich in der Mitte einer baumlosen Ebene und erwarteten die Horden und als diese kamen, stürzten sie sich auf die Kämpfer und ein gnadenloser Kampf entbrannte. Die Gunst schien gegen die Kämpfer zu sein und der Stamm wurde um die Hälfte seiner Kampffähigen beraubt. Die Teufel waren siegessicher und wollten die Kämpfer einfach überrennen als sie sich wie ein Mann plötzlich in eine Verteidigungsposition begaben und die Angreifer gegen ihre Waffen und Schilde prallten schien die Welt zu erbeben. Als die Invasoren überrascht von dieser Beharrlichkeit und Durchhaltekraft zurück gestoßen wurden hörten sie ein lautes Gebrüll aus den Wäldern und der Rest, der von den Stämmen noch geblieben war stürmte unter der Führung des Letzten noch nicht geschwächten Stammes ein letztes Mal auf sie zu. Die Teufel wurden vernichtet, aber der Preis des Erfolges war hoch, die einst zahlreiche Stämme hatten ein Drittel ihrer einstigen Größe eingebüßt. Dieser Tag war zugleich ein freudiger aber auch trauriger. Es dauerte lange bis sie sicher waren diesen Krieg endgültig überstanden zu haben und sie alle Spuren des Gemetzels beseitigt hatten. Sie waren geschwächt worden und mussten sch nun beraten wie es weitergehen sollte, denn einen zweiten solchen Angriff würden sie nicht überstehen. So kam es, dass die Stämme entschieden sich unter der Führung der Schamanen zu einen, nur die G´Daljin weigerten sich und gingen in den Steinernen Wald wo sie bis heute leben und nur einmal hervorgekommen sind um ihren Brüdern zu helfen. Allerdings waren sie der Herrschaft der Schamanen bald überdrüssig und nach einer kurzen Zeit der Konflikte errang ein Mann, Caahn der Einäugige aus dem Stamm der J´Tor die Herrschaft über alle und ließ sich König nennen. Dann ernannte er jene die in seinen Augen Fähig waren zu seinen Helfern und schickte sie sie aus in seinem Namen gutes zu tun. Die J´Tor, die Kämpfer weigerten sich den Schamanen zu unterwerfen stimmten aber zu dass sie ein einziges Volk bilden mussten um gegen Gefahren von außen bestehen zu können. Da sie starke Krieger waren wagten die anderen nicht, ihnen zu widersprechen da sie fürchteten, dass sie ihnen die Hilfe verweigern würden. Aber es geschah was niemand erwartet hätte, die J´Tor ließen sich mit dem gesamte Stamm bei der südlichen Grenze nieder um dort zu wachen.

In dieser Zeit wurden zwei große Bastionen errichtet. Im Zentrum des Landes bauten die Vereinigten Stämme eine Festung errichtet um die Stadt zu schützen die dort im entstehen war, die hohe, starke Mauer umfasste alles und die Türme waren von weitem sichtbar. Die Stämme, die sich Satu zu nennen begannen legten aber auch Wert auf die Schönheit des Baus um alle die ihn sahen beeindruckt waren. Im Gegenzug dazu bauten die J´Tor im Süden eine Wehranlage die nur einem Zweck diente, nämlich dem Krieg und allem was dazu gehörte. Von dort hörte man immer laute Geräusche des Übens, des Schmiedens, egal zu welcher Zeit man vorbei kam. Langsam erholte sich das Land mit seinen Bewohnern, was auch auf die Güte und Gnade der Könige zurückzuführen war und die Schrecken der Vergangenheit wurden zu Kindermärchen und dann Legenden an die niemand mehr so recht glaubte, bis auf die J´Tor und vielleicht die G´Daljin, auch wenn die letzteren selbst schon ins Reich der Legende eingegangen waren. Generationen kamen und gingen und das Land erblühte als ohne jede Vorwarnung die Teufel zurück kehrten. Es war nur der Wachsamkeit der J´Tor, der Kämpfer zu verdanken, dass sie nicht wie zuvor fast ausgelöscht wurden. In einer ersten Schlacht konnten sie die Angreifer zwingen sich zurück zu ziehen und auch sie selbst hatten Zeit sich neu zu formieren, da trotz de Sieges mehr als die Hälfte der J´Tor ihr Leben ließen. Sofort sandten sie Boten aus, nicht in die Hauptstadt sondern zu den G´Daljin. Niemand war sicher ob diese kommen würden, wenn es sie noch gab und so wurden die Menschen des Landes aufgerufen sich zu erheben und der Bedrohung entgegenzustehen. Beim Zweiten Angriff stellte sich heraus, dass die Teufel sich nur aus Überraschung vor dem Widerstand zurückgezogen hatten um sich neu zu formieren. Wellen um Wellen brandeten gegen die Wälle der Festung und nach drei Tagen der Schlacht hatten die Verteidiger viele ihrer Leute bereits verloren als die Horden der Teufel sich in Chaos zerstreuten und blutbeschmiert die G´Daljin durch ihre Reihen schritten. Den Mut wieder gefunden öffneten die die Kämpfer die Tore und stürmten ihren Verbündeten entgegen und zusammen mähten sie alles nieder was sich ihnen in den Weg stellte.

Wieder hatten sie sich gerettet und die Nation hatte ihre Stärke bewiesen, dennoch waren die Verluste hoch unter dem Volk die J´Tor hatten dreiviertel ihrer Kampfkraft eingebüsst und die anderen die Hälfte auch die G´Daljin waren nicht unbeschadet davon gekommen auch wenn ihre Verluste geringer waren da sie erst am Schluss hinzu gestoßen waren.