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Geschichte aus der Gegenwart

Geschichte aus alten Tagen

 

Geschichte:  (aus der Chronik der Zeit)

Tralea war einst ein sehr friedliches Land in dem die Traleaner voll und ganz damit beschäftigt waren das Land für Ackerbauer und Viehzucht zu erschließen  und einmal im Jahr ein Tauschhandels-Fest mit den örtlichen Nauris durchführten. Bis auf das Yura-Fest wie es hieß kam es kaum zu Kontakt zwischen den beiden Völkern. Zu dieser Zeit verehrten die Traleaner noch mehrere Götter (wie Kunea der Sonnengott oder Kjenia die Fruchtbarkeitsgöttin, aber auch Tull den Gott des Jenseits uvm.). In dieser Zeitepoche entdeckten die Nauris im Utalia Gebirge in ihren steinernen Hallen einen Ring von 8 Schritt breite der aus einem völlig anderen Gestein erschaffen war. Mit der den Nauris angeborenen Neugier erforschten sie den Ring und zu ihrem entzücken hatten sie nach einer für sie bedeutungslosen Spanne von 100 Jahren sein Geheimnis enträtselt. Sie fanden heraus, dass dieser Ring in Wahrheit ein Tor darstellte  und in ihrer Gier nach möglichen Schätzen aktivierten sie den Ring um sich derer dahinter zu bemächtigen. Doch diese Tat sollte nicht ungesühnt bleiben. Noch ehe sie das Tor für sich nutzen konnten trat der erste Kenaris durch das Tor gefolgt von vielen seines dunklen Volkes. Von dem einst großem Volke der Utalia Nauris entkamen nur wenige. Von Utalia aus verbreiteten sich die Kenaris und brachten Zerstörung und Tod.

Die anderen Nauris-Clans aus Dursa, Quenla und Ilora waren viel zu weit weg um rechtzeitig einzutreffen um ihren Verwandten in Utalia zu Hilfe zu eilen oder die Traleaner vor einem Massaker zu bewahren. Daher entschlossen sie sich in ihren Bergfesten den Ansturm auszuharren da es ohnehin keinen Sinn machen würde den Traleanern zu helfen, denn diese waren so gut wie Tod und sie hatten ja mit all dem nichts zu tun. So hing nun alles von den verzweifelten Verteidigungsbemühungen der Traleaner ab die hofften dass die Nauris doch noch rechtzeitig kamen bevor es für sie alle zu spät war. Doch die Nauris kamen nicht und tausende Traleaner fanden auf grausame Weise den Tod. Zu dieser Zeit beteten die Traleaner zu all ihren Göttern so oft und so inbrünstig wie möglich auf das diese ihnen bei ihrem Kampf gegen diesen scheinbar unbezwingbaren Feind halfen. Doch auch wie die Nauris ließen sie ihre Götter im Stich. Als die Kenaris die letzten Zufluchtsstädten der Traleaner angreifen wollten färbte sich der Himmel rot und Flammen tanzten den Wolken entlang. Und als die Kenaris ihren Angriff einstellten und gen Himmel blickten stießen 4 riesige flammende Vögel herab und verbrannten die Kenaris wo auch immer sie sie finden konnten. Sie jagten das dunkle Volk bis in ihr Versteck im  Utalia-Gebirge. Dieses umgaben die Mya-Ineas wie sie von den Traleanern später genannt werden mit einer Wand aus lebendem Feuer aus dem es kein Entrinnen gab. Nach dieser Tat ließen sie sich im Feuerberg Tartis nieder und hausten von da an in ihm. Ihr Glück noch kaum fassend kamen die Traleaner aus ihren Verstecken hervor und begannen den Wiederaufbau. Enttäuscht von ihren Göttern stürzten sie diese und wie ihre Häuser entstand aus der Asche ein neuer Glauben. Von dieser Zeit an wurden die Mya-Ineas als Heilbringer und Schutzwesen verehrt und angebetet. 

Doch der Kampf sollte noch nicht vorüber sein. Sie fühlten sich von den Nauris verraten und als auch noch durch einen Utalia Nauris aufkam wie die Kenaris nach Tralea kamen war es um die Sanftheit der Traleaner geschehen. Sie töteten jeden Utalia Nauris dem sie habhaft wurden und zogen gegen die anderen Clans in den Krieg. Sie waren zwar durch den Kampf gegen die Kenaris stark geschwächt, aber sie machten ihre Minderheit durch ihre Kampferfahrung die sie gesammelt hatten mehr als wett. Larus Koria ein Kriegsheld aus dem Kenari-Krieg war es schließlich der den Krieg nach mehreren Jahren mittels Waffenstillstand beendete. Trotz seiner Bemühungen den Krieg zu verhindern und seinem Erfolg diesen zu beenden fanden tausende Nauris und Traleaner den Tod. Dieser Umstand sollte die nächsten dreihundert Jahre die Beziehungen zwischen beiden Völkern vergiften. So lange sollte es dauern bis die anderen Nauris-Clans die volle Wahrheit über das auftauchen der Kenaris und die Schuld des Utalia Clans erfuhren und das sie durch den Fehler der Nauris die Traleaner haben leiden lassen ohne ihnen zu helfen. Von ihrem ehrlosen Handeln geplagt entschieden die Clanführer eine Wiederaufnahme des Kontaktes mit den Traleanern und eine Wiedergutmachung. Es sollte weitere zweihundert Jahre vergehen bis die Traleaner den Nauris wieder den Kontakt gestatteten und mit ihnen Handel trieben. In der Zwischenzeit erblühte im ganzen Land der Inea-Kult und wurde zum mächtigsten Orden im Land. Aber nicht nur der Inea-Kult hatte regen Zulauf, nein auch der düstere Sula-Kult war ein mächtiger Faktor geworden. Der Kult nahm seinen Anfang im Kenaris-Krieg und bekam im Nauris-Krieg immer mehr Zulauf da viele enttäuscht darüber waren das die Ineas nicht in dem Kampf gegen die Nauris eingriffen. Die Anhänger verehrten den Tod selbst und ihre Priester sind fähig Tote wieder zu einer Art Leben zurückzuholen. Da es an Kriegern fehlte wurde trotz der großen Abscheu gegen diese Praktiken den Priestern durch den Kriegsrat  ihre Arbeit gestattet und wie die Kenari sahen sich die Nauris plötzlich hunderter toter Krieger gegenüber die ihnen viele ihrer Krieger kosteten. Sula-Anhänger waren beim Inea-Orden oder beim einfachen Volk  nie gern gesehen und der Kult wurde in den fünfhundert Jahren relativen Friedens nach dem Nauris-Krieg kleiner aber keinesfalls ein zu unterschätzender Faktor besonders nach den Begebenheiten zum Tag der Freiheit.

Als die Traleaner ihr alljährliches Fest der Befreiung durch die Ineas am Fuße des Tartis feiern wollten verdunkelte sich der Himmel und zum ersten Mal in der Geschichte von Tralea fiel Schnee. Die Traleaner und Nauris die eingeladen waren sahen voller Schrecken auf als zum selben Zeitpunkt die Mya-Ineas den Berg kreischend vor Wut verließen und sich gen Himmel schwangen. Sieben Tage lang brannte der Himmel und fiel schwarzer Schnee, als alles vorüber war klarte sich der Himmel und die Mya-Ineas waren verschwunden. Dieses Ereignis paralysierte das Volk von Tralea und ließ es still stehen. In dieser als die „erwachende Dunkelheit“ bekannte Epoche nahm der Sula Kult wieder an stärke zu da viele Angst hatten was nun aus ihnen werden soll wenn die Mya-Inea nicht mehr wieder kommen. Als sei dies noch nicht genug so wurde bekannt das der Feuergürtel um Utalia von Jahr zu Jahr schwächer  und wohl in ein paar Jahren gänzlich erlöschen wird sollten die Mya-Ineas ihn nicht erneuern. Die Traleaner sind zwar mit den Schauergeschichten über dir Kenaris aufgewachsen, aber es liegen zu viele Generationen zwischen ihnen und dem Schrecken als das sie sich daran erinnern könnten und nahmen die Warnungen des Inea-Ordens  nicht ernst genug. Im Gegensatz zu den Nauris die hier nun endlich eine Möglichkeit sahen ihr Unrecht wieder gut zu machen. Die einzelnen Clans schickten so viele ihrer Handwerker und Krieger wie sie entbehren konnten gen Norden nach Utalia und errichteten die Pfortenfestungen COR , NARADIN, LENJA und die größte von ihnen KELU. Während der Bauarbeiten und später bei den ersten Kämpfen erhielten sie unerwartete Hilfe. Die letzten Überlebenden der Utalia kamen aus ihrer selbst gewählten Isolation und nahmen Teil an der Sühne der Nauris. Sie wussten, würde der Flammenring fallen und die Festungen nicht standhalten wären sie ein weiters mal schuld an dem Tod vieler Unschuldiger. Sie forderten den höchsten Blutzoll unter den Kenaris bei den frühen Kämpfen um die Pforten und zwangen sie zum Rückzug. Kein einziger  der Utalia Nauris überlebte. Jene die gefunden werden konnten wurden geborgen und mit allen Ehren begraben. War einst Utalia ein Schimpfwort unter den Traleanern so ist er nun zu einem Schlachtruf geworden mit dem sie die Helden von der Pforte ehren während sie mit ihren Verbündeten an den Pforten der Kenarisflut gegenüberstehen.



Noch bevor der Ineas Orden wusste bzw. zugab  das der Feuerring schwächer wurde hatten sie bereits Kundschafter in jeden Winkel des Landes und darüber hinaus geschickt um etwas über den verbleib der Mya-Ineas zu erfahren. Doch die Suche blieb ergebnislos. Erst fünf Jahre nach dem verschwinden der Ineas  tat sich ihnen ein möglicher Weg auf. Kurz bevor die Mya-Ineas den Berg Tartis verließen kommunizierte einer von ihnen mit einem zu dem Zeitpunkt anwesenden Priester. Die geistige Berührung durch den Inea war zu viel für den im vergleich dazu winzigen Geist und hätte den Priester beinahe sein Leben gekostet. In der ganzen Zeit in der die Mya-Ineas in Tartis hausten kam es kein einziges Mal zu einer wirklichen Kontaktaufnahme. Sie tolerierten zwar die Tralea aber im Großen und Ganzen waren sie ihnen gleichgültig. Nur bei einem von ihnen wurde immer wieder behauptet das er sehr wohl von den Traleanern und deren Anwesenheit Notiz nahm und ein gewisses Interesse an ihnen hatte. Doch das waren alles nur Vermutungen ohne jeden Beweis. Das sollte sich an diesem schicksalhaften Tag ändern. Viele sind davon überzeugt das es genau dieser Mya-Inea war der Harin Marud berührte. Doch niemand wurde aus dem Gefasel des geistig gebrochenen Mannes schlau.  „ZUSAMMEN, FINDEN, ÖFFNEN“ waren die einzigen Worte die er ständig wiederholte bis er an Entkräftung starb. Erst durch einen tragischen Unfall in der Kaverne in der die Ineas gehaust hatten fand einer der dabei anwesenden Priester eine mögliche Interpretation. Bevor die Ineas endgültig verschwanden ließen sie eine Art Feuersäule mitten in der Kaverne zurück die danach als übrig gebliebene Reliquie verehrt wurde. Nach einer derartigen Messe geschah es das einer der Priester aus ungeklärter Ursache in die Säule stürzte aber zum erstaunen der Anwesenden nicht gleich verbrannte. Das innere der Säule begann sich zu „bewegen“ und durchdrang den darin gefangenen Priester. Aber zu dessen Leidwesen wurde er wohl nicht als angemessen angesehen und vollkommen verbrannt. Nach diesem Vorfall trat der junge Priester Linea Darus vor den hohen Rat des Ordens und berichtete ihnen von dem Vorfall und von seiner Interpretation hinsichtlich des Vorfalles mit Harin Marud. Er vertrat die Meinung dass die Ineas den Traleanern eine Möglichkeit sie zu finden zurückgelassen haben, aber um diese zu nutzen muss einer der unseren sich der Flammensäule als würdig erweisen. Er müsste zu einem Tae-Inea werden. Der Rat lehnte diese Vorschlag lange Zeit ab, aber als der Feuerring schwächer wurde,  die ersten Tastangriffe der Kenaris begannen und sie noch immer keine Spur von den Mya-Ineas fanden waren sie zu dieser Verzweiflungstat bereit. Über einhundert Männer und Frauen traten teils freiwillig teils vom Orden erwählt in die Feuersäule. Nur sehr wenige überlebten die Prozedur und wurden zu Tae-Ineas. Zu Bindegliedern zwischen Traleanern und den Ineas. Keiner von ihnen glich dem anderen und je nach ihrer neuen Möglichkeiten wurden sie verteilt. Die einen wurden auserkoren nach den Mya-Ineas zu suchen während die anderen zu den Pforten geschickt wurden um dort den kämpfenden Soldaten Mut zu machen und sie anzuführen.



Jahre voller schwerer Verluste sind vergangen und vor kurzem begannen die Traleaner vermehrt Verbündete zu sammeln und konnten sowohl einen Großangriff vereiteln als auch den Feuerring wieder stärken.
Doch das verschafft dem Land und den Kriegern nur eine Atempause.
In dieser Zeit richtete sich der Blick der Traleaner auf jene die glaubten ihre Schwäche ausnützen zu können und das Land mit Raub und Verwüstung überzogen. Wilde Kämpfe sind nun im ganzen Land ausgebrochen um das Land und deren Bewohner von diesen Banditen zu befreien um sich dann einem größeren Ziel zuwenden zu können…den Kampf zum Feind zu tragen solange das noch möglich ist.

Mit der Hilfe einer gewaltigen Allianz konnten die Traleaner 09M16 bei Noregar den Feind vernichtend schlagen und auch das Portal durch den die Heerscharen kamen unter ihre Kontrolle bringen. Die Herrn der Kenaris wurden von deren alten Feinden nun da das Portal in die Gegenrichtung geöffnet wurde selbst angegriffen und zerschlagen. Tralea hat den Krieg überstanden und macht sich an den Wiederaufbau sowie die Errichtung einer Stadt an der Stelle an der sie die Festung "Noregar" erbaut hatten. Diese Stadt soll zur Allianzstadt werden und stellt die Hoffnung für immer währenden Frieden dar.